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<pre>Vor allem auch deshalb, da in Hamburg von der etatmäßigen Vierer-Abwehrkette fast nichts übrig war — Jonathan Tah war krankheitsbedingt nicht dabei, Außenverteidiger Wendell musste schon in der Anfangsviertelstunde verletzt vom Platz.  <p> Mit einem Sieg im Signal Iduna Park könnten die Borussen aus Mönchengladbach sicherlich sehr gut leben. Doch in Dortmund wartet erfahrungsgemäß eine besonders schwierige Aufgabe, auch wenn es in den letzten Aufeinandertreffen in der Regel für die Fohlen nicht schlecht gelaufen ist. Unter Lucien Favre hat sich Gladbach wieder zu einem Top-Klub der Bundesliga gemausert. Als der Schweizer das Ruder vor über vier Jahren übernommen hatte, war die Borussia Tabellenletzter.  <p>  Der Totalausfall in Darmstadt spornte das Dortmunder Personal allem Anschein nach zu etwas mehr Ernsthaftigkeit in der Meisterschaft ein. Nach dem hochverdienten 3:0 gegen Wolfsburg bekam der jüngste Abstecher in den Breisgau das vielleicht überzeugendste Auswärtsspiel der Saison zu sehen. <p> Der in der BayArena gastierende Karnevalsverein könnte hingegen gar nicht vergnügter sein; schließlich wurde den 05ern zuletzt ein kaum für möglich gehaltener Punkte-Regen zuteil. <p>  Nicht so beim letzten Spiel gegen den FC Ingolstadt: zwar drohte der VfB schon nach vier Minuten erstmals in Rückstand zu geraten, allerdings vermochte es der zuletzt in die Kritik geratene Keeper Przemyslaw Tyton den schwach geschossenen Strafstoß von Mathew Leckie zu entschärfen.  </pre>


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<pre>Man wolle alles daran setzen, den Vorsprung weiter zu verkürzen, stellte BVB-Trainer Thomas Tuchel nach dem 2:0-Auswärtserfolg in Darmstadt klar. „Der Ball liegt bei uns, und es liegt bei uns, den nächsten Schritt zu machen.“ Dementsprechend groß ist die Vorfreude bei den Schwarz-Gelben.  <p> Deshalb will sich Dortmund-Kapitän Marco Reus erst gar nicht von der momentanen Euphorie im BVB-Kosmos aus der Ruhe bringen lassen.  <p>  – Ralph Hasenhüttl durfte nach dem Sieg gegen Hannover ein überaus erfreuliches Zwischenfazit ziehen. <p> Kiel hat durch die Niederlage in Heidenheim die Rote Laterne vom FCH übernommen. Zu Hause sind die Störche seit vier Partien sieglos (2U, 2N). Mit 64 Gegentoren ist die KSV die Schießbude der Bundesliga, hat auf der anderen Seite aber selbst auch schon 38mal ins Schwarze getroffen. Mit im Schnitt 3,9 Treffern pro Partie sind Begegnungen mit Beteiligung des Aufsteigers die torreichsten überhaupt. <p>  Dass die Funkel-Elf somit nur infolge der fehlenden Kaltschnäuzigkeit mögliche weitere Siege verpasste, scheint sich bis dato wie ein roter Faden durch die noch junge Saison zu ziehen.  </pre> 


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<pre> In der Gesamtbilanz hat Düsseldorf mit 5:7-Siegen das Nachsehen, doch im Oberhaus hat die Fortuna von sechs Duellen nur ein einziges verloren (2 Siege, 3 Remis).  <p> Den letzten Sieg gab es im März 2014, damals an der Gladbacher Seitenlinie stand Lucien Favre.  <p>  Liegt es nur am FC Bayern, wie das Match gegen Borussia Mönchengladbach zu Ende gehen wird? Der Express aus dem Süden rollt unaufhaltsam, vor allem die Offensive scheint niemand stoppen zu können. <p>  Fakt ist aber, dass Leverkusen mit Platz 12 nach wie vor deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt. <p>  Folglich konnte es natürlich keinen echten Trost bedeuten, dass in der vergangenen Woche auf den „Atletico-Schock“ umgehend die Meistersause folgte; nach dem 2:1-Sieg beim FC Ingolstadt hopste das Münchener Personal entsprechend pflichtbewusst in routinierter Siegerpose über den Rasen.  </pre>


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<pre> Dabei schien die Partie zunächst unter keinem besonders guten Stern zu stehen, denn nach nur 14 Minuten musste der Aufsteiger bereits einem 0:1-Rücktand hinterherlaufen. Ein Rückschlag, von dem sich die Elf von Dirk Schuster aber rasch erholte, schließlich gelang den Gästen nur zehn Minuten nach dem Berliner Führungstor der Ausgleichstreffer.  <p> Mit zwei vergebenen Hochkarätern ließ Neuzugang Sandro Wagner in dieser Phase jedoch gleich mehrfach die greifbare Chance auf den ersten Dreier liegen — der Premierensieg ist somit nun erst beim vormaligen Arbeitgeber des Hoffenheimer Stürmers drin.   <p> Ungeachtet der krassen tabellarischen Gegensätze ist es allerdings fraglich, ob sich Hannover hierfür tatsächlich als der optimale Aufbaugegner erweist: Seit die Saison partout nicht mehr zu retten ist, spielen die Norddeutschen schließlich mit einem Male wie verwandelt auf. <p>  Video: Dortmund-Coach Thomas Tuchel tobte nach der 1:2-Pleite in Frankfurt. (Quelle: YouTube/SPOX)  <p> Die Mainzer präsentierten sich gegen den Tabellenführer allerdings bärenstark und lieferten eine herausragende Performance ab.  </pre>


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<pre> Er kann sogar mehr als zufrieden sein — denn bislang läuft es beim BVB richtig favrelhaft…  <p> Dabei ist es gerade einmal zwei Wochen her, als den Leverkusenern der Himmel noch vermeintlich sperrangelweit offen zu stehen schien: Die beiden souveränen Siege gegen Frankfurt und Augsburg nährten den Verdacht, dass der so lange erwartete Aufschwung endlich doch an Fahrt gewinnt.  <p>  Angesichts dieser Bilanz ist anzunehmen, dass sich der HSV auch von den zuletzt stets engen Kisten des FC Bayern nicht in trügerische Hochstimmung versetzen lässt: Auch in diesen Tagen würde der Klub den Termin in Fröttmaning mit Sicherheit am liebsten aus dem Kalender streichen. <p>  Bei einer weiteren Niederlage könnten die Gladbacher sogar auf Platz 12 zurückfallen. Gegen die vor ihnen liegenden Hoffenheimer gilt es also wieder den Anschluss an die Europa League-Plätze zu finden — die Mannschaften erwartet ein Sechs-Punkte-Spiel.  <p> Zwar lässt der nach wie vor drittteuerste Kader des deutschen Fußballs erahnen, welche fußballerischen Sphären die Knappen gedanklich anvisieren; mit Markus Weinzierl drohen die Königsblauen ihre Ziele nun jedoch sogar ganz besonders krachend zu verfehlen.  </pre>


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